Am Kanal geht es weiter
Städte haben sich seit jeher an Flüssen angesiedelt, sind dort gewachsen und haben Wasser benötigt, um sich zu entwickeln. Brüssel war da keine Ausnahme, abgesehen davon, dass der schmale Fluss Zenne für die Ambitionen der Stadt bald unzureichend wurde. Im Laufe der Jahre wurden Kanäle für eine verbesserte Navigation und industrielle Entwicklung angelegt, was letztendlich zum Hingang des Flusses führte, der in unterirdischen Tunneln verschwand. Indem man die langjährige Beziehung zu den Wasserstrukturen wiederherstellt, die der Stadtentwicklung zugrunde lagen, wird die Umwandlung des wichtigsten Industriekanals langsam aber sicher vorangetrieben.