Unsere Tour durch den asiatischen Teil Istanbuls beginnt in Üsküdar, einem Stadtteil, in dem Moscheen aus dem 16. Jahrhundert und Märkte noch immer das tägliche Leben prägen. Von dort aus führt uns eine U-Bahnfahrt nach Fikirtepe in eine beeindruckende Geschichte der städtischen Transformation. Einst ein prähistorischer Hügel, wurde das Gebiet in den 1950er Jahren zu einem Wohnort für anatolische Migranten und entwickelte sich zu einer lebendigen Siedlung. 2011 begann die Regierung mit der Räumung des Viertels, um Platz für luxuriöse Hochhäuser zu schaffen. Nach jahrelangen Kämpfen blieb eine gespenstische Mischung aus einigen wenigen fertiggestellten, aber größtenteils unvollendeten Türmen und nur noch Resten der ehemaligen Häuser zurück.
Anders ist es in Kadıköy, einem Stadtteil voller Leben. Yeldeğirmeni, dessen Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, hat sich zu einem kreativen jungen Viertel entwickelt, während der Fischmarkt und die umliegenden Straßen mit Restaurants von Kadıköy Tag und Nacht lebendig sind. Unsere Tour endet am Meer an der Fährstation Moda.