Mit dem Entschluss, eine neue U-Bahnlinie zu bauen und die einst denkmalgeschützte Hochautobahn abzureißen, die den Hofgarten durchschnitt, sind große, zentrale Flächen in der Stadt frei geworden, die nun fertig bebaut sind. Der Übergang zwischen der Königsallee und dem Hofgarten am Landskrone Weiher, der Kö-Bogen 1, wurde von Daniel Libeskind gestaltet.
Am Gustav-Gründgens-Platz baute Christoph Ingenhoven mit dem Kö Bogen 2 „Europas größte Grünfassade.“ Die beiden Architekturikonen in der Mitte Düsseldorfs können städtebaulich nun wirken wie nie zuvor: Das elegante Dreischeibenhaus ist dank einer klugen Sanierung so schlank geblieben wie einst. Das Schauspielhaus von Bernhard Pfau suchte den größtmöglichen Kontrast zum Nachbarn; der 1970 eröffnete Bau ist heute ein stark frequentierter „dritter Ort“ in der Stadtlandschaft.
Mit der Wehrhahnlinie gelingt im ÖPNV ein Baukunstwerk „in time in scope in budget.“ Abgerundet wird das Programm mit einem Besuch in der ehemaligen Commerzbank, die heute Hotelgäste empfängt.